Framework, PC-Hersteller mit Sitz in San Francisco, hat sich auf die Fahne geschrieben, nachhaltige Hardware zu produzieren, die ganz einfach repariert oder aufgerüstet werden kann. Im Rahmen des Framework-(2nd-Gen)-Events hat das Unternehmen nun eine Reihe neuer Rechner angekündigt – darunter auch seinen ersten Desktop und sein erstes Notebook mit Touchscreen.
Der
Framework Desktop ist ein Mini-PC, der mit besonders einfachem Aufbau punkten will. Der Mini-Desktop kommt mit einem 4,5-Liter-Gehäuse, das über Kacheln und verschiedene Seitenteile selbst designt werden kann, und ist mit AMDs Ryzen AI Max (385 oder 395) sowie wahlweise 32, 64 oder 128 GB RAM bestückt. Für Storage stehen zwei NVMe-PCIe-4.0-x4-M.2-2280-Sockets für je maximal 8 TB zur Verfügung. Daneben ist eine Radeon-8050S- oder 8060S-Grafik sowie WiFi 7 an Bord. Es gibt ausserdem verschiedene Speicher- und Lüfteroptionen sowie eine Fülle an Anschlüssen am Mainboard und am Gehäuse, wobei bei den Anschlüssen am Gehäuse über das sogenannte Expansion-Card-System selbst gewählt werden kann, welche Anschlüsse man möchte. Beim Betriebssystem ist die Wahl dem Käufer überlassen. Gebaut werden muss der PC selber, wobei dies ein Kinderspiel sein soll – genauso wie eine eventuelle Reparatur oder ein Aufrüsten.
Verkauft wird der Framework Desktop ab dem 3. Quartal. Für die Schweiz heisst es auf der Website von Framework aktuell, dass man noch keine Bestellmöglichkeit in der Region eröffnet habe. "Aber wir freuen uns darauf, sie bald zu schaffen." In Deutschland kann man den Rechner derweil bestellen, Preise beginnen bei 1279 Euro.
Der
Framework Laptop 12 kommt – der Name lässt darauf schliessen – mit einem 12,2-Zoll-Display (1920 x 1200 Pixel), das Touch-fähig ist. Das Convertible kommt mit einem 360-Grad-Scharnier, als CPU stehen Intels Core i3 oder i5 zur Wahl. Es können bis zu 48 GB RAM und bis zu 2 TB Speicher verbaut werden, und es gibt WiFi 6E, während man die Anschlüsse über Frameworks Expansion-Card-Slots selbst wählen kann. Der Vorverkauf für den Laptop 12 soll im April starten, die Auslieferung Mitte des Jahres – zu Preisen ist noch nichts bekannt.
Schliesslich hat Framework auch sein bestehendes Modell Laptop 13 aktualisiert und bietet es neu auch mit AMDs Ryzen AI 300 Series an. Vorkonfiguriert ist der 13,5-Zöller ab 899 Dollar erhältlich, auf Kundenwunsch gebaut gibt es den Rechner ab 1099 Dollar. Und wer den neuen Chip, zu dem auch WiFi 7, ein neues Kühlsystem und ein neues Keyboard gehören, in seinen bestehenden Laptop 13 einbauen will, muss 449 Dollar ausgeben.
(mw)