Diesen Sommer machten Meldungen über Risse in den Displays von Apples Mobilrechnern Macbook Pro und Macbook Air die Runde. User berichteten von plötzlich auftretenden Rissen und Sprüngen im Display-Glas, die offenbar beim Auf- und Zuklappen entstanden sind.
Apple hat daraufhin die Kunden in einem Support-Dokument darauf hingewiesen, dass sich beim Schliessen der Geräte keine Fremdkörper zwischen Display und Tastatur befinden dürfen, da ansonsten Risse im Display auftreten könnten ("Swiss IT Magazine"
berichtete).
Wie jetzt aber "Heise"
meldet, sollen die Display-Schäden nicht nur beim Schliessen, sondern auch beim Aufklappen der Displays auftreten. In der Folge haben diese Woche jetzt zwei Apple-Kunden in den USA eine Sammelklappe gegen Apple eingeleitet. Auf den Bildschirmen der relativ neuen Macbook mit M1-Chip seien nach dem Aufklappen plötzlich schwarze Streifen und Risse aufgetaucht.
Obwohl sich die Geräte noch in der Garantiezeit befanden, habe Apple unter Verweis auf eine unsachgemässe Verwendung respektive eine unfallbedingte Beschädigung eine kostenlose Reparatur abgelehnt. Die Macbook-Besitzer hätten die Retina-Displays auf eigene Kosten ersetzten müssen, was mit Kosten zwischen 400 und 600 Dollar zu Buche geschlagen hätte.
Die Kläger werfen Apple nun vor, den Defekt zu verbergen, wissentlich fehlerhafte Geräte zu verkaufen, und fordern für alle betroffenen Apple-Kunden Schadenersatz.
(rd)