Vergangenen November hat
Microsoft Hotpatching für Windows 11 Enterprise als Public Preview vorgestellt, jetzt wird das Feature allgemein verfügbar. Wie der Konzern via
Tech-Community-Beitrag informiert, steht die Funktion per sofort für Windows 11 Enterprise Version 24H2 auf Rechnern mit Intel- und AMD-CPU verfügbar.
Hotpach Updates lassen einspielen, ohne dass im Anschluss ein Systemneustart durchgeführt werden muss. Microsoft schränkt hier ein, dass das Einspielen neuer Betriebssystem-Features, Firmware- oder Appikatios-Updates dennoch einen Neuestart erfordern können.
Das Einspielen von Hotpatch Updates folgt einem Quartalsrhythmus: Jeweils im ersten Quartalsmonat, also im Januar, April, Juli und Oktober werden die monatlichen Security-Updates mit den neuesten Sicherheitskorrekturen und kumulativen neuen Features eingepsielt, die seit dem letzten kumulativen Update veröffentlicht wurden. Im Anschluss erfolgt wie bisher ein Systemneustart. In den beiden nachfolgenden Monaten im Quartal werden Hotpatch Updates installiert. Diese erhalten ausschliesslich Sicherheitsupdates und erfordern keinen Neustart. Die Zahl der jährlichen Neustarts reduziert sich somit von zwölf auf vier.
Um Hotpatching in Betrieb zu nehmen, müssen Administratoren vorab eine Hotpatch-fähige Qualitätsupdate-Richtlinie in Windows Autopatch via Intune-Konsole erstellen. Alle von der Richtlinie verwalteten Windows-11-Enterprise-Clients bekommen sodann Hotpatch Updates im beschriebenen Quartalsrhythmus angeboten. Sie unterscheiden sich von Rechnern, welche auf herkömmliche Art aktualisiert werden, durch unterschiedliche Betriebssystemversionen und auch die Updates haben unterschiedliche KB-Nummern.
Um Hotpatch Updates nutzen zu können, muss ein Microsoft-Abonnement vorhanden sein, das Windows 11 Enterprise E3, E5 oder F3, Windows 11 Education A3 oder A5 umfasst, oder ein Windows 365 Enterprise-Abonnement.
(rd)