Schlechte Stimmung bei vielen Nutzern von Fitbit-Uhren. Seit Ende Januar verteilt
Google ein Firmware-Update für die Smartwatch-Modelle Sense und Versa 3. Dieses zielt laut Google vor allem darauf ab, eine mögliche Überhitzung der Akkus zu verhindern. "Durch das Update wird die Stabilität der Akkuleistung des Geräts verbessert und das Risiko einer Überhitzung des Akkus verringert",
schreibt Google auf einer Infoseite zum Update, und merkt gleichzeitig an: "Ein Nebeneffekt davon ist, dass der Akku zwischen Ladevorgängen nicht mehr so lange hält wie davor und das Gerät häufiger aufgeladen werden muss."
Dieser Punkt sorgt bei vielen Nutzern für Frust. Denn das Update soll die Akkulaufzeit teils um mehrere Tage reduzieren, wie "The Verge"
berichtet. Hielten die Uhren zuvor meist bis zu sechs Tage durch, reichte der Akku nach dem Update in manchen Fällen gerade noch für einen Tag. Dabei ist die lange Laufzeit von Fitbit-Smartwatches eine wichtiger Kaufgrund und ein Vorteil gegenüber den Modellen vieler Konkurrenten.
Ärgerlich ist auch, dass die Nutzer wohl keine Wahl haben. Entweder sie installieren das Update oder die Uhr wird auf Werkeinstellung zurückgesetzt, beim nächsten Start erfolgt das Update dann ebenfalls. Ein kleiner Trost: Google informiert auf der Update-Seite über eine mögliche Kulanzleistung in Höhe von 50 Dollar oder dem entsprechenden Betrag in der jeweiligen Landeswährung. Ob diese Option greift, lässt sich über eine Registrierungsseite herausfinden.
(sta)