Der Steuerungsausschuss E-Government Schweiz hat den Aktionsplan 2013 genehmigt und eine Grossteil der Mittel von insgesamt 2,4 Millionen Franken freigegeben. Dieses Geld wird im nächsten Jahr in Projekte investiert, die die Umsetzung der E-Government-Strategie Schweiz unterstützen und beschleunigen. Der Aktionsplan 2013 unterstützt Vorhaben wie das Beantragen von Baubewilligungen, die Meldung von Adressänderungen sowie die elektronische Stimmabgabe. Ebenfalls finanzielle Hilfe erhalten die Projekte "Dienst für die Identifikation und Berechtigungsverwaltung (IAM)" und "E-CH Prozessaustauschplattform für Kantone und Gemeinden", die die Basisinfrastruktur bilden. Ebenfalls verabschiedet wurde die Cloud-Computing-Strategie der Behörden 2012 bis 2020, die die Risiken bei der Verwendung von Cloud-Dienstleistungen minimieren und das Vorgehen der einzelnen Behörden untereinander abstimmen soll.
Sechs Vorhaben wurde im Rahmen der E-Government-Strategie Schweiz Priorität eingeräumt:
1. Organisation von nationalen Basisinfrastrukturen im Bereich E-GovernmentEs wird eine nationale Organisationsstruktur aufgebaut, die für die Bereitstellung, die Finanzierung und den Betrieb von behördenübergreifenden E-Government-Infrastrukturen und -Diensten zuständig ist. Geführt wird dieses Vorhaben vom Bundesamt für Justiz.
2. Konsularische DienstleistungenEs wird ein Internetportal errichtet, das es den Auslandschweizern ermöglicht, konsularische Geschäfte rasch und papierlos abzuwickeln. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten, Abteilung Konsularische Strategien, Entwicklungen und Abkommen (KSEA), führt dieses Vorhaben.
3. Parameterportal VerbraucherschutzAuf dem Parameterportal werden voneinander abhängende Daten im Bereich Verbraucherschutz (gesetzliche Höchstwerte, Analysenresultate, Zulassungsentscheide) automatisiert zusammengeführt. Das Bundesamt für Gesundheit, Direktionsbereich Verbraucherschutz, führt dieses Vorhaben.