Rahmen nur für Handybildchen


Artikel erschienen in Swiss IT Magazine 2004/22

     

Nokia hat den SU-7 voll und ganz auf die Zusammenarbeit mit Mobiltelefonen getrimmt: Bilder lassen sich nur über die Infrarotschnittstelle oder, sofern eine SIM-Karte eingesetzt ist, von einem beliebigen Mobiltelefon irgendwo auf der Welt als MMS an diesen digitalen Bilderrahmen übertragen. Es gibt weder einen USB-Anschluss noch Slots für Speicherkarten. Irgendwie macht es aber schon Eindruck, wenn plötzlich ein Symbol erscheint und den Empfang eines neuen Bildes per MMS ankündigt.






Der SU-7 nimmt JPEGs und nicht animierte GIFs bis zu einer Grösse von 1024x768 Pixeln an, die er automatisch auf 320x240 Pixeln herunterrechnet. Der Speicher fasst bis zu 50 Bilder, eine genaue Speicherkapazität gibt Nokia nicht an.
Das 5,1-Zoll-Display ist nicht etwa in TFT-, sondern in STN-Technik gehalten und bietet schmürzelige 4096 Farben, die nur bei senkrechtem Blickwinkel ohne Farbverfälschungen zu sehen sind. So lassen sich allenfalls unscharfe Handykamera-Bildchen standesgemäss anzeigen.


Summary: Nokia SU-7

Das Beste am SU-7 ist der integrierte GSM-Empfänger, mit dem sich Bilder per MMS übermitteln lassen. Die dürftige Bildqualität, der Mangel an anderweitigen Schnittstellen und der hohe Preis lassen nur ein Fazit zu: Spassfaktor ansehnlich, Nutzwert fragwürdig.


Info

Nokia, www.nokia.ch




Preis: ab ca. Fr. 600.-




Die Wertung

(ubi)


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