Wurm befällt Linux-Server

Der Ramen-Wurm befällt ungenügend geschützte Red-Hat-Linux-Server.
18. Januar 2001

     

Auch Linux ist vor Viren nicht gefeit. Ein Wurm mit der Bezeichnung Ramen hat es derzeit auf Server abgesehen, die mit Red Hats Linux bestückt und ungenügend geschützt sind. Nistet sich der Virus auf einem befallenen Rechner ein, zapft er einen grossen Teil der verfügbaren Bandbreite ab, da er das Internet nach weiteren potentiell verletzbaren Linux-Servern abscannt. Ausserdem besteht der Verdacht, dass sich der Viren-Author ferngesteuerten Zugriff auf den Server erschleichen kann. Der Virus durchsuche das Internet unglaublich schnell, wie Experten berichten. In 15 Minuten habe er zwei B-Class-Netzwerke, was 130'000 Internet-Adressen entspricht, auf der Suche nach weiteren Opfern gescannt. Vom Virus betroffen sind Server, auf denen die Versionen 6.2 oder 7.0 von Red Hats Linux-Distributionen läuft. Experten geben zu bedenken, dass eine Grosszahl der Installationen zu wenig sicher seien. Es gelte, seine Server entsprechend zu schützen. (mw)


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