Ist Peoplesofts Widerstand gebrochen?

Peoplesoft hat CEO Graig Conway mit sofortiger Wirkung gefeuert. Analysten glauben, dass damit der Weg für eine Übernahme durch Oracle frei gemacht wird.
1. Oktober 2004

     

Larry Ellisons Hartnäckigkeit könnte sich auszahlen. Der US-ERP-Hersteller Peoplesoft hat seinen CEO Graig Conway gefeuert. Der Verwaltungsrat habe das Vertrauen in seine Führungsfähigkeit verloren, so die Begründung. Vorübergehend übernimmt Firmengründer Dave Duffield das Ruder. Conway hatte sich monatelang mit grossem persönlichem Engagement gegen die Übernahmeversuche von Oracle gewehrt. Das Unternehmen hatte aber unter dem juristischen Hickhack mit der Ellison-Company auch finanziell zu leiden, weil potentielle Kunden durch die unsichere Lage abgeschreckt wurden.


Die Börse wertet die Entlassung Conways als Aufgabe des Widerstands gegen den Merger. Die Peoplesoft-Aktien legten in einer ersten Reaktion um sieben Prozent zu.


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